News Kategorien
» Aktuelle Springen (122)


» Aktuelles (11)


» Live (6)


» SC-Partenkirchen (3)


viessmann_start.jpg


"Danke für den vielen Zuspruch"
Veröffentlicht 09.04.2010 - 19:37 Uhr in Aktuelles

Garmisch-Partenkirchner - „Es gibt eben gute und schlechte Jahre. Diese Saison war halt eher nicht so gut.“ Das ist die Bilanz von Felix Schoft. Einen Grund zum hadern sieht der junge Skispringer darin aber nicht. „Insgesamt betrachtet hätte die Saison auch schlechter laufen können.“


Der Wurm sei schon im Sommer drin gewesen, erklärt Schoft. „Und das hat sich dann ein bisschen durch die ganze Saison gezogen.“ Wirklich unzufrieden ist der 19-Jährige aber nicht: „Ich hatte einzelne gute Ergebnisse, nur die richtigen Ausreißer nach oben haben mir eben gefehlt.“ Nichts desto trotz konnte sich Schoft auch in diesem Jahr wieder für die Junioren-Weltmeisterschaft qualifizieren. Und dabei gelang ihm dann auch der Höhepunkt der Saison. Mit dem sechsten Platz in der Einzelwertung erreichte er sein bestes Einzelergebnis bei Weltmeisterschaften und auch im Team konnte sich der Garmisch-Partenkirchner erneut beweisen. „Wir hatten uns zwar ein wenig mehr vorgenommen, aber mit der Silbermedaille können wir echt zufrieden sein“, resümiert Schoft. Drei mal Edelmettal hat er damit jetzt im Wohnzimmer hängen.

Über seinen Kaderstatus braucht sich Schoft mit diesen Ergebnissen wohl keine Sorgen machen. „Ich denke, ich konnte mich schon empfehlen“, erklärt Schoft vorsichtig. Wie das aber genau aussehen wird, kann er noch nicht sagen. „Bei den Athleten wird wohl alles beim Alten bleiben.“ Gerüchte, dass Martin Schmitt und Michael Uhrmann ihre Karriere beenden wollen, hält Schoft für abwegig. Die Konkurrenz sieht er aber gelassen. „Pascal Bodmer und Andreas Wank sind fast die ganze Saison konstant auf einem guten Niveau gesprungen.“ Nach Olympia sei Bodmer aber von jetzt auf gleich nicht mehr so gut gewesen. „Wie er nächste Saison rein kommt, wird sich nach der Pause zeigen.“

Das ist es auch, was für Schoft nun zählt. In Bad Endorf will sich der Nachwuchssportler neben seiner Polizeiausbildung dieses Jahr mehr auf den Sport konzentrieren. „Das wird heuer sicher einfacher, weil ja keine Prüfungen sind. Da können wir auch öfter zum Springen fahren.“ Das ist auch wichtig, denn gerade die Routine hatte dem jungen Sportler in der vergangenen Saison gefehlt. „Gescheit trainieren und viele Sprünge machen. Das ist jetzt wichtig“, bringt es Felix auf den Punkt. „Dann kann ich mich auch im Sommer-Grand-Prix hoffentlich schon mal empfehlen.“

 Die Konkurrenz sieht er aber gelassen. „Pascal Bodmer und Andreas Wank sind fast die ganze Saison konstant auf einem guten Niveau gesprungen.“ Nach Olympia sei Bodmer aber von jetzt auf gleich nicht mehr so gut gewesen. „Wie er in die nächste Saison rein kommt, wird sich nach der Pause zeigen.“

 

Damit will Felix vor allem auch seinen Fans beweisen, was er drauf hat. "Ich habe auch dieses Jahr wieder viel Zuspruch bekommen, obwohl ich nicht ganz so gut war. Das freut mich und dafür bedanke ich mich aufrichtig."